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„Ich will nicht überreden, sondern überzeugen“

07.10.2020

Als sie hörte, dass ihr „Baby“, der M.A.N.D.U. Store in Krems, kurz vor dem Zusperren stand, blutete ihr sprichwörtlich das Herz. Das konnte sie nicht zulassen – die Rede ist von Claudia Nendwich, die nun mit Oktober 2020 M.A.N.D.U. Krems als Premium Coach und Geschäftsführerin übernimmt. Was sie in über 30 Jahre Erfahrung in der Fitnessbranche gelernt hat, warum Personal Coaching eine Vertrauenssache ist und warum man nur einen langfristigen Kundenstamm aufbaut, wenn man den Menschen und nicht den bloßen Verkauf in den Fokus rückt, hat sie uns im persönlichen Interview verraten.


Du übernimmst mit Oktober 2020 den M.A.N.D.U.-Store in Krems. Wie ist es dazu gekommen?

Claudia: Der Store in Krems sollte zugesperrt werden. Mit dieser Nachricht ist der Franchise-Geber auf mich zugekommen. Als ich das hörte, hat mein Herz sprichwörtlich geblutet. Denn ich war ja als Premium Coach schon einmal bei M.A.N.D.U. tätig und habe geholfen, diesen Store aufzubauen. Das war sozusagen „mein Baby“. Ich wollte mir dann die Konstellation mit dem Franchise-Geber sehr genau ansehen, denn die Zusammenarbeit soll harmonisch sein, da ich meine Arbeit mit Herz mache und relativ frei arbeiten will. Daher hat es durchaus ein bisschen Überzeugungsarbeit gebraucht. Nach dem ersten persönlichen Kennenlernen und Gespräch mit dem Franchise-Geber war das aber relativ schnell abgehakt und klar, dass ich mich drübertraue. Zudem: Der Franchisegeber ist auf mich zugekommen und hat sich sehr um mich bemüht. Das ist heute alles andere als selbstverständlich.

Du hast es angesprochen, dass du bereits einmal bei M.A.N.D.U. warst. Wie bist du ursprünglich zu M.A.N.D.U. gekommen?

Claudia: Ich komme ja ursprünglich aus OÖ und war mit einer Freundin gemeinsam in einem Fitnessstudio tätig. Die hat mich auf M.A.N.D.U. aufmerksam gemacht, sagte mir, dass der Arbeitgeber sehr familienfreundlich ist und man sich die Zeit selbst einteilen kann. Das ist gerade mit einem Kleinkind super. So hat es sich ergeben, dass ich M.A.N.D.U. Krems als Premium Coach aufgebaut habe. Ich habe insgesamt über 30 Jahre Erfahrung in der Fitnessbranche. Ich habe nach der Karenz auch einen reinen Bürojob gehabt, das war für mich aber wie Selbstmord. Insofern ist es toll, jetzt in Krems wieder durchzustarten. Ich war damals wie heute im Store der Ansprechpartner und habe trainiert. Insofern setze ich jetzt da fort, wo ich aufgehört habe.

Was waren deine Erfahrungen, die du aus dieser ersten M.A.N.D.U.-Zeit mitgenommen hast?

Claudia: Highlights waren unter anderem immer die ersten Trainings mit den Kunden, wenn diese den WOW-Effekt des EMS-Trainings zum ersten Mal spüren. Insgesamt war es das Gesamtpaket: Die angenehmen Leute, die erreichten Trainingserfolge und der Wohlfühlfaktor. Ich habe gesehen, dass ich für mich mit dem Herzen am richtigen Platz war.

Wenn man das spürt und auf die Kunden überträgt, dann funktioniert es auch. Es fühlte sich für mich an, wie wenn man nicht in die Arbeit gehen muss, man sich mit tollen Menschen trifft und ihnen auch noch helfen kann. Eine schöne Geschichte war auch eine Kundin, die im örtlichen Musikverein gespielt hat. Die hatte immer eine schwere Trommel beim Musizieren und die anderen mussten ihr immer helfen, diese abzulegen, weil sie solche Rückenschmerzen hatte. Durch das M.A.N.D.U.-Training konnte sie das dann selbst.

Es waren aufregende Jahre und ich habe bemerkt: Ich gehöre definitiv in die Fitnessbranche, ich kann gut mit Leuten umgehen, sie motivieren und begeistern. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man sich einfach richtig am Platz fühlt. Es entstehen Freundschaften und nicht nur bloße Trainings. Personal Coaching ist eine Vertrauenssache: Die Leute vertrauen mir, meinem Training und auch manches Persönliches an. Das ist dann keine 08/15-Durchgangsstraße mehr. Es ist schön, wenn man treue Kunden hat und dieses Vertrauen auch zurückzahlen kann. 

Wo hat es dich in der M.A.N.D.U.-freien Zeit hingezogen?

Claudia: Ich war in der Zwischenzeit in einem anderen EMS-Studio, habe mich dort aber nicht mehr wohlgefühlt. Grundsätzlich bin ich aber vom Gedanken und der EMS-Technologie zutiefst überzeugt und glaube, dass immer der Mensch im Mittelpunkt stehen muss und nicht der bloße Verkauf. Ich bin auch Medical Personal Trainer und will den Leuten helfen, fitter zu werden. Ich will nicht überreden, sondern überzeugen. Dann bleiben die Leute nämlich auch als Kunden. Mitglieder dürfen nicht mit Druck und Überreden akquiriert werden, denn dann funktioniert es nicht.

Was genau überzeugt dich am M.A.N.D.U.-Konzept?

Claudia: Vorranging, dass es eine Trainingsmethode ist, die bis in die Tiefenmuskulatur reinarbeitet. Es ist in kurzer Zeit ein Mega-Trainingseffekt bemerkbar. Gerade für ältere Leute oder Mamas ist das perfekt. Die Jungen, obwohl wir viele junge Kunden hatten, sagen oft, sie haben die Zeit, dass sie 3-4 mal pro Woche für 2-3 Stunden ins Fitnessstudio gehen. Bei den Älteren und Müttern sieht das schon anders aus. Und da ist es natürlich optimal, dass man das volle Training in so kurzer Zeit hat.

Was sind deine Ziele in Krems?

Claudia: Dass wir den Store wieder so in Schwung bringen, dass die Leute wieder in Scharen und vor allem gerne reinkommen. Man soll wieder den „Wow-Effekt“ haben. Es geht vorrangig jetzt darum, Nägel mit Köpfen zu machen und das Vertrauen der Kunden wieder zu gewinnen, dass wir, salopp gesagt, die Bude wieder vollkriegen und sich die Leute wohlfühlen. Persönlich wollen ich und meine Partnerin Niki frei arbeiten können. Wir lieben die Menschen, wollen Spaß bei der Arbeit haben und diesen auch vermitteln. Kurz: Wir wollen, dass die Leute, Kunden wie Mitarbeiter, glücklich in den Store kommen und noch glücklicher rausgehen.

Wie schafft man es die persönliche Motivation auf die Kunden zu übertragen? Denn man hat ja schließlich nur 15 Minuten dafür.

Claudia: Meine Erfahrung ist, dass jene Kunden, die bewusst zu uns kommen, schon motiviert sind und gar nicht öfters trainieren gehen wollen. Sie bringen bereits eine Grundmotivation mit, weil es eben nur so kurz dauert. Und das taugt den Leuten, denn der Großteil der Menschen, die in ein EMS-Studio gehen, wollen gar nicht 4 Mal in der Woche trainieren. Das Credo ist hier: Ich trainiere in kurzer Zeit meinen Körper und kann dann ohne schlechtes Gewissen die restliche Zeit nichts mehr machen.

Wie sieht das perfekte Workout aus?

Claudia: Das gibt es leider nicht, weil man jeden Kunden individuell einstellen muss. Einen Bürohengst, der lange vorm PC sitzt, lasse ich etwa keine Liegestütze machen. Eine Mama, die die ganze Belastung auf der Seite hat, weil sie das Kind tragen muss, muss man wiederum anders einstellen. Das ist dann die Aufgabe des Trainers, das zu erkennen: Individuell für jeden das passende Workout zu finden.

Warum sollte man gerade in MANDU Krems trainieren?

Weil wir das schönste Studio haben und die besten Trainer.

 

Persönliches:

Was bedeutet Fitness für dich persönlich? Sich wohlzufühlen und gesund zu sein.

Was machst du fitnesstechnisch während der Woche? Vor allem viel Krafttraining. Bei der Ausdauer bin ich eher ein Muffel – und natürlich EMS-Training, wenn es die Zeit zulässt.

Was sind deine Hobbies? Mein Kind, Fitness und shoppen gehen

Was ist deine Leidenschaft? Gut und gesund zu leben, sodass ich mich fit und gesund fühle. Ich will mein Kind glücklich machen – das kann ich aber erst, wenn ich glücklich bin.

Lebensmotto? Geht’s der Mama gut, geht’s allen gut

Das kann ich richtig gut? Andere begeistern

Das will ich unbedingt noch lernen? Geduldiger zu werden

Das will ich meinen Kunden beim Training unbedingt mitgeben? Das eine gute Haltung die Voraussetzung für jedes gute Training ist

Das soll der Kunde nach einem Training bei mir im Store sagen: Dass er sich gut aufgehoben fühlt

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